Der BVMTGOG und das OK Mümliswil stellen euch die Experten, welche am 10./16./17. Juni 2018 in Mümliswil im Einsatz stehen, kurz vor. Wir sind stolz, dass wir für den Jugendmusiktag und die Regionalmusiktage 8 kompetente Experten gewinnen konnten.
Experten Jugendmusiktag Mümliswil, 10. Juni 2018
Patrick Ottiger, Primarlehrerdiplom; Orchester- & Lehrdiplom Trompete mit Auszeichnungen, Blasmusikdirektion A-Diplom am Konservatorium Luzern; langjährige Studien an der Jazzschule Luzern; diverse Meisterkurse. Patrick Ottiger ist Solotrompeter im 21st Century Symphony Orchestra, Mitglied vom Swiss Brass Consort und von Sirius Brass, Leadtrompeter im Zurich Jazz Orchestra und bei Spinning Wheel, Zuzüger in Orchestern und Projektbands. Er wirkt als Juror und Dirigent in der Brass Band- & Blasorchester Szene (Dirigent der BML Talents, Blasorchester FM Willisau und Harmoniemusik Kriens). Zudem ist er Instrumentallehrer an der Musikschule Luzern und der Kantonsschule Alpenquai. Ottiger ist Yamaha-Artist und seine rege Konzerttätigkeit in Orchestern und als Gastsolist führen ihn durch die ganze Schweiz und ins Ausland (New York, London, Paris, Dubai, Japan, Deutschland, u.a.). Er ist Trompeter in Theater-& Musicalproduktionen und wirkt in verschiedenen Projekten mit, wo er unter anderem mit Künstlern wie Stephan Eicher, Thomas Gansch, Wayne Bergeron, Sunrise Avenue, Luca Hänni, Pegasus, Seven, Dada Ante Portas, DJ Bobo, Emil, Stefanie Heinzmann, Foreigner u.v.a. zusammen arbeitete. Laufend macht er auch Einspielungen von Tonträgern. Er war langjähriger Eb Soprano Cornetist der Brass Band Bürgermusik Luzern und ist seit mehreren Jahren Musikkommissionspräsident des Luzerner Solo- und Ensemblewettbewerbs sowie der Luzerner Jugend Brass Band. Einem breiten Publikum ist Patrick Ottiger bekannt geworden als Dirigent der BML Talents, Sieger der TV Show „Kampf der Orchester“. 2014 wurde Patrick Ottiger in Anerkennung seiner vielseitigen Leistungen zum „Rüüdige Lozärner“ erkoren.
Roland Schaub wurde 1954 in Buckten BL geboren. Er genoss Instrumentalunterricht für Es-Horn bei André Winkler, Urs Ruf und Markus Zwahlen und besuchte Methodik an der Musikakademie Basel bei David LeClair. Die BB Fricktal dirigierte Roland Schaub von 1997 – 2000 und errang am Kant. Musikfest in Möhlin mit dieser Band in der Höchstklasse den ersten Rang. Während 10 Jahren (2005 – 2015) war er musikalischer Leiter der BB Buckten, mit welcher er 5 Mal den Musikpreis beider Basel gewann. Von 1986 bis 2016 unterrichtete Roland Schaub an der Regionalen Musikschule Liestal Blechblasinstrumente in verschiedenen Altersstufen. Er gründete die beiden Jugendbrassbands Früh-Frech und 7 – Dupf. Seit 2016 ist Roland Schaub freischaffender Dirigent bei verschieden Musikvereinen. Die Bürgergemeinde Frenkendorf verlieh Roland Schaub 2004 den Förderpreis für sein Engagement für Jugendliche und Musik.
Mit zwölf Jahren begann Jolanda Stankiewitz Trompete zu spielen. Während ihrer Ausbildung zur Gärtnerin lernte sie das Waldhorn kennen. Eine Liebe, welche ihr Leben in eine andere Richtung führte. Sie entschloss sich, die Musik zum Beruf zu machen. Sie studierte Horn bei Nigel Downing an der Hochschule für Musik und Theater Zürich und erwarb 2003 das Konzertdiplom für Orchester. Fortan unterrichtete die junge Musikerin an diversen Musikschulen. Den Master of Arts in Music Pedagogy an der HKB schloss sie 2010 ab – mit dem Nebenfach Blasorchesterdirektion bei Ludwig Wicki. Über viele Jahre dirigierte sie verschiedene Jugendmusiken: Kirchberg Zollikofen und Unterseen. Seit 2010 leitet Sie das Projektblasorchester variazioni. 2017 konnte sie erfolgreich Ihre Weiterbildung als Kinder- und Jugendcoach abschliessen. Mit Ihrem Mann zusammen entwickelt Sie musikgestützte Trainings für Führungspersonen. Heute unterrichtet Jolanda Stankiewitz mit Freude an verschiedenen Musikschulen im Kanton Bern. Sie spielt in verschiedenen Orchestern und kammermusikalischen Formationen, leitet Registerproben und ist als Expertin an Bläser-Wettbewerben und Musiktagen tätig.
Experten Regionalmusiktage Mümliswil, 16./17. Juni 2018
Hervé Grélat ist 1977 in Porrentruy (JU) geboren. Im Alter von 9 Jahren besucht er den ersten Cornetkurs. Er wird Mitglied des Ensemble de Cuivres Jurassien und wechselt 1998 auf das Waldhorn. Mit diesem Instrument besteht er 2004 sein Lehrdiplom am Konservatorium von La Chaux-de-Fonds in der Klasse von Claudio Pontiggia. 2001 erhält er das Blasmusikdirektionsdiplom am Konservatorium von Lausanne in der Klasse von Pascal Favre. Weiter besuchte er Orchestrationskurse bei Jean Balissat. 2003 erreicht Hervé Grélat sowohl am europäischen Dirigentenwettbewerb in Bergen (Norwegen) als auch am Schweizerischen Dirigentenwettbewerb in Baden (AG) den zweiten Rang. 2007 besteht er das Orchesterleitungsdiplom an der Musikhochschule Zürich in der Klasse von Johannes Schlaefli. Dirigent des Orchestre de Chambre Jurassien von 2007 bis 2015, er erhält die Gelegenheit, mehrere anderen Orchester in der Schweiz (Akademisches Orchester Zürich, Berner Kammerorchester, Bieler Orchester) und im Ausland (Symphonisches Orchester Marienbad, Kammerorchester Berg Prag, die Philharmonie Ostrava und das Konservatoriumsorchester Sofia) zu dirigieren. In den vergangenen Jahren wurde er unter anderem eingeladen, das Nationale Jugendblasorchester (NJBO), die Nationale Jugend Brass Band (NJBB), das Orchestre d’Harmonie de Fribourg (OHF), das Blasorchester Aulos, die Blasmusikwoche in St. Moritz und das Blasorchester Oberland Thun (BOOT), und das bernische Sinfonieorchester „Variaton“ zu dirigieren. Zwischen 2007 und 2013 wirkt er als Präsident der Musikkommission der NJBB und ist Vorstandsmitglied von WASBE-Schweiz zwischen 2010 und 2015. Regelmässig wird Hervé Grélat als Lektor und als Experte an Solisten- und Ensemblewettbewerben eingeladen. Aktuell ist er Dirigent der Stadtmusik Luzern (Blasorchester), des Berner Musikkollegium (Sinfonieorchester) und der Brass Band Luzern Land. Er ist zudem Lehrer für Blechinstrumente an der Ecole Jurassienne et Conservatoire de Musique (EJCM) und für Direktion am Konservatorium Lausanne und an der EJCM
Armin Renggli (1976*) erhält seine erste musikalische Ausbildung an den Musikschulen Entlebuch und Schötz. Er studiert Euphonium bei Thomas Rüedi an der Musikhochschule Luzern. 2004 schließt er sein Studium mit dem Lehrdiplom für Euphonium erfolgreich ab. Während drei Jahren erhält er Privatunterricht in Dirigieren bei Philipp Bach. Ab 2004 studiert er bei Johannes Schlaefli Orchesterdirektion an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich. Diesen Studiengang schließt er im Sommer 2007 mit großem Erfolg ab. Im Zuge dieses Studiums hat Armin Renggli Gelegenheit verschiedene Orchester in der Schweiz (Akademisches Orchester Zürich, Berner Kammerorchester, Orchester von Biel) sowie Orchester in der Tschechei (Orchester von Marienbad, Berg Kammerorchester Prag, Philharmonie Karlsbad, Philharmonie Teplice) zu dirigieren. Im Weiteren besucht er Meisterkurse bei Kirk Trevor, Andreas Spörri, Baldur Brönimann und Mark Kissoczy. Am Europäischen Dirigentenwettbewerb in Stavanger 2008 gewinnt er den zweiten Preis und den „ Performers Choice Awards“. Nebst der Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Pfaffnau, Juror und Gastdirigent (Oslofjord Brass, Aulos Blasorchester, Orchestra Giovane, Berner Musikkollegium), ist Armin Renggli Chefdirigent der Brass Band Kirchenmusik Flühli und der Stadtmusik Saltina Brig.
Dani Haus erhielt zunächst Trompetenunterricht und war Mitglied zahlreicher Orchester und Kammermusikformationen. Seine Fortbildung bestand aus Kursen und Seminaren sowie der erfolgreichen Teilnahme an Solisten- und Ensemblewettbewerben. Weiter belegte er Klavier- und Gesangsunterricht, konzertierte als Orchestermusiker und wirkte bei diversen Kammermusik- und Chorprojekten mit. Nach der Matur (Schwerpunkt Musik) und der Absolvierung der Rekrutenschule beim Schweizer Militärspiel begann Dani Haus seine Studien an der Musikhochschule Basel in den Fächern Blasorchesterleitung, Musiktheorie und Trompete und schloss diese mit Auszeichnung ab. Nebenbei beschäftigte er sich im Bereich der zeitgenössischen Musik, leitete diverse Musikformationen in der Nordwestschweiz und unterrichtete im Auftrag des Schweizerischen Blasmusikverbandes. Nach dem Studienabschluss und der Teilnahme an internationalen Meisterkursen wirkte Dani Haus zunächst als freischaffender Dirigent und Musiker sowie als Arrangeur von Bläsermusik und Fachlehrer für Musiktheorie, Musikgeschichte, Solfège, Dirigieren und Instrumentalunterricht an diversen Instituten im In- und Ausland: Kompetenzzentrum Militärmusik, Hochschule der Künste Bern, Bundesakademie Trossingen (D), Conseil Départemental Pour Musique Et La Culture (F), Verband Südtiroler Musikkapellen und Istituto Superiore Europeo Bandistico (I). Ferner war er künstlerischer Leiter mehrerer sinfonischer Blasorchester in Deutschland, Chefdirigent der Brass Band Fricktal und der Regional Brass Band Bern und arbeitete projekthaft als Gastdirigent mit Brass Bands, Blas- und Symphonieorchestern, Chören sowie als Dozent und Experte im In- und Ausland. Weitere Studien folgten an der Musikhochschule Basel (Schulmusik II mit Gesang, Klavier und Musikwissenschaft) und an der Zürcher Hochschule der Künste (Orchesterleitung). Seither wirkt Dani Haus als freischaffender Dirigent und Privatlehrer und unterrichtet als Schulmusiker und Orchesterleiter am Gymnasium Liestal.
Roland Recher lebt mit seiner Frau in Ziefen/BL. Grundlage seiner musikalischen Tätigkeiten bildeten die Studien an der Musik-Akademie Basel (Tuba & Blasmusikdirektion) sowie die Ausbildung zum Musikschulleiter und der Master-Studiengang Kulturmanagement an der Uni Basel. Als Dirigent hat er verschiedenste Brass Bands und Blasorchester in allen Klassen geleitet, gegenwärtig die Feldmusik Wolhusen. Die Musikschule Rheinfelden hat er während 17 Jahren und die Regionale Musikschule Liestal leitet er seit 2008. Weiter ist Recher Musiklehrer für Blechblasinstrumente und als Experte und Juror an Wettbewerben und Musiktagen und -festen tätig. Privat sorgt Recher als 5-facher Vater, 2-facher Grossvater, als Gärtner, Rebbauer, Gemeinderat, Biker, Gitarrenlehrer und als Präsident des Museumsvereins in Ziefen für einen immer spannenden und abwechslungsreichen Alltag.
Nino Wrede wird in Zürich geboren und wächst in einem musikalischen Umfeld im Zürcher Oberland auf. Während seiner Schulzeit nimmt er Klavier-, Saxophon- und Fagottunterricht. An der Hochschule Luzern – Musik erlangt er den Bachelor of Arts in Music in den Hauptfächern Dirigieren bei Christoph Rehli und Franz Schaffner sowie Fagott bei Beat Blättler. Später schliesst er an der gleichen Hochschule den Master in Instrumentalpädagogik mit Fagott im Hauptfach und Musiktheorie im Nebenfach ab – Meisterkurse ergänzen diese Ausbildung. Aktuell unterrichtet er Fagott an den Musikschulen Olten und Rapperswil-Jona, ist musikalischer Assistent am Theater Arth und dirigiert die Stadtmusik Burgdorf sowie die Musikvereine Goldau und Bonstetten. Daneben pflegt er eine rege Kammermusiktätigkeit und spielt als Zuzüger in verschiedenen Formationen und Orchestern.